Aufgewachsen in einem kleinen Ort, in Eschweiler-Nothberg, machte Michaela Schaffrath eine Ausbildung als Krankenschwester. Diesen Beruf übte sie ca. 10 Jahre lang aus.
Ihre Karriere begann als Hostess auf Erotikmessen. Sie selbst fand sich selbst lange Zeit absolut nicht erotisch! Sie fand sich selbst zu pummelig, ließ mehrere kosmetische Eingriffe durchführen – für uns Fans erfolgte im Jahr 1998 der wohl wichtigste: die Brustvergrößerung!
Auf ihrem Weg zur Pornodarstellerin erlebte sie Höhen und Tiefen. Bekannt wurde sie durch Rocco Siffredi, der Produzent Hans Moser wurde auf sie aufmerksam. Die Zusammenarbeit brachte Gina und ihren Lebensgefährten nach Mallorca, wo allerdings schnell Ernüchterung angesagt war – Moser hielt sich nicht an Geschäftsvereinbarungen, stoppte Dreharbeiten und Honorarzahlungen.
Dennoch konnte sich Gina Wild durchsetzen und feierte mit Hilfe der Produktionsfirma Videorama erste Erfolge. Ihren Durchbruch im Erotikbusiness verdankt sie der Zusammenarbeit mit dem hoch angesehen Produzenten und Regisseur Harry S. Morgan.
Von nun an wurde alles, was Gina anfasste, zum Erfolg, sie erhielt auch mehrere Awards, so den begehrten Venus-Award.
Der Rücktritt erfolgte im Jahr 2000, Gina wollte sich umorientieren. Nicht zuletzt ihre enorme Bekanntheit verhalf Michaela Schaffrath wohl auch dazu, dass man sie daraufhin in verschiedenen Filmen als Nebendarstellerin entdecken konnte, wie zum Beispiel in der Krimikomödie “Der tote Taucher im Wald”. Zudem erhielt sie verschiedene Rollen in diversen TV-Produktionen.
Im Jahr 2001 erschien Gina Wild’s erste Biographie mit dem Titel “Ich, Gina Wild”. Darin beschreibt sie sehr offen ihr Leben, wie alles begann, die Zeit am Höhepunkt, alle Tiefen und alle Enttäuschungen.




