Als Anke Engelke sechs Jahre alt war, zog die Familie nach Rösrath bei Köln. Schon früh zeigte sich Anke Engelkes gesangliches Talent, so sang sie zunächst im Kinderchor ihrer Schule und wurde 1978 bei einem öffentlichen Auftritt von Georg Bossert entdeckt.
1979 bis 1986 war Anke Engelke Moderatorin für die täglichen Kindersendungen auf der Funkausstellung im ZDF-Ferienprogramm und das wöchentliche Sportmagazin für Kinder und Jugendliche Pfiff. Von 1978 bis 1980 moderierte Anke Engelke bei Radio Luxemburg die Sendung Moment mal. 1981 erschien die Single Anke & Alexis Weissenberg – Wiegenlied für Erwachsene. Der damalige SWF in Baden-Baden bildete Anke Engelke 1986 zur Redakteurin aus, später übernahm Anke Engelke auf SWF3 eine Moderatorentätigkeit bis 1998. Seit 1989 singt Anke Engelke bei Fred Kellner und den famosen Soul Sisters zusammen mit ihrer Schwester Susanne Engelke. Mitglieder dieser Soul-Band waren auch Andreas Grimm und Claus Fischer, ihre späteren Ehemänner. Ab 1993 war Anke Engelke beim SWF3-Comedy-Ensemble Gagtory.
1994 erschien die Single “Dir fehlt der Funk!” von Advanced Chemistry, bei der Anke Engelke den Chorus gesungen hat. Von April 1996 bis 2000 trat Anke Engelke u. a. neben Ingolf Lück in der Wochenshow auf SAT.1. Dabei zeichnete Anke Engelke sich durch ihre Wandlungsfähigkeit aus, indem sie viele verschiedene Rollen spielte.
Im Jahr 2003 erhielt Anke Engelke für die improvisierte Sendung Blind Date 2 – Taxi nach Schweinau zusammen mit Olli Dittrich den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Im Dezember 2003 lieh sie der Fischdame Dorie in der Synchronfassung des Films Findet Nemo ihre Stimme. Anke Engelke war mit der Sketch-Show Ladykracher bis 2004 ebenfalls auf SAT.1 zu sehen. Die Sendung wurde 2003 für den Emmy nominiert.
Ab dem 17. Mai 2004 präsentierte Anke Engelke auf dem ehemaligen Sendeplatz der Harald Schmidt Show eine Late Night Show namens Anke Late Night, diese wurde jedoch am 21. Oktober 2004 wegen Zuschauermangels wieder eingestellt. Anke Engelke moderierte 2005 die Verleihung der Golden Globes und die Oscar-Verleihung aus Los Angeles für ProSieben.
Im März 2006 startete Anke Engelke mit Ladyland eine neue Comedyserie.
Anke Engelke und Ladyland
29. September 2008 · Keine Kommentare
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